Apps und Websites sammeln eine große Menge persönlicher Daten von uns bei jeder Anwendung und jedem Besuch. Oft werden die Informationen auch an Dritte weitergegeben ohne uns nochmals um Freigabe dieser Daten zu bitten. Die Berechtigungen dazu erhalten die Apps bereits beim Download durch die Bestätigung der allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Durch die von Apple eingeführten Datenschutz-Labels im App Store ist es für die Verbraucher nun etwas leichter nachzuvollziehen, was die Apps mit ihren Daten anstellen. Die 14 Kategorien reichen von Standort-Nutzung über den Browserverlauf bis hin zu Kontaktdaten.

Der Cloud-Dienst pCloud hat beliebte Apps auf Grundlage dieser 14 Kategorien untersucht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Instagram von allen untersuchten Apps am wenigsten Respekt für unsere Privatsphäre zeigt. Das soziale Netzwerk tauscht in 11 der 14 Kategorien Daten mit Dritten aus und ist damit sogar ein größerer Datensünder als der Mutterkonzern Facebook auf Platz zwei.