Apple trackt mit "IDFA" Informationen über das Nutzungsverhalten
Apple trackt mit „IDFA“ Informationen über das Nutzungsverhalten

Die Datenschutz-Gruppe NOYB („none of your business“) hat Apple verklagt. Hinter dieser Gruppe steht unter anderem auch der österreichische Aktivist Max Schrems, der bereits mit einer Klage gegen den Facebook-Konzern für Aufsehen gesorgt hat.

Hintergrund der Klage ist der von Apple eingesetzte „Identifier for Advertisers“ (IDFA). Dieses Analyse-System erlaube es Apple, Informationen über das Nutzungsverhalten und die Interessen von Nutzern zu tracken und diese Daten für die zielgerichtete Werbung zur Verfügung zu stellen. „Tracking ist nur erlaubt, wenn die Nutzer dem explizit zustimmen“, so Stefano Rossetti, Anwalt vopn Nyob.

Eigentlich sollte es nicht zu dieser Klage kommen, da Apple bereits mit einem Update des Betriebssystems einen verbesserten Trackingschutz anbieten wollte – Zustimmung der User inklusive. Da aber die werbetreibende Industrie und insbesondere Facebook diesen Trackingschutz stark kritisierten, wurde diese Änderung auf das Jahr 2021 verschoben.

Nur am Rande: Auch Google nutzt für Android-Smartphones ein ähnliches Trackingverfahren. Auch dieses wird zur Zeit von NOYB geprüft.