Der Landesbeauftragten für den Datenschutz in Baden-Württemberg hat im Sommer 2019 alle Gemeinden zum Stand der Umsetzung der DSGVO befragt. Durch den hohen Rücklauf – 87 % aller 1.101 Kommunen in Baden-Württemberg beteiligten sich an der Umfrage – konnten aussagekräftige Ergebnisse gewonnen werden.

Gemeinden fühlen sich durch die Datenschutz-Grundverordnung stark belastet

Stefan Brink, Landesdatenschutzbeauftragte in Baden-Württemberg: „Insgesamt fühlen die Gemeinden in Baden-Württemberg sich durch die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung stark belastet. Häufigster Grund dafür ist der Mangel an personellen und zeitlichen Ressourcen, um die neuen Herausforderungen im Datenschutz stemmen zu können“. 

Nachbesserung bei Datensicherheit erforderlich

Durch die Studie wurde auch klar, dass in vielen Kommunen – insbesondere im Bereich der Datensicherheit – ungenügende Zustände vorliegen. Die Gemeinden haben einen sehr hohen Beratungs- und Unterstützungsbedarf. Daher hat die Behörde eine spezielle Broschüre zum Datenschutz bei Gemeinden veröffentlicht.

Die ausführliche Auswertung der Umfrage ist auf der Website des Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg verfügbar.

Quelle: Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg